EuroKaution gewinnt Ole von Beust für den Verwaltungsrat
Markt mit Potenzial: Nachfrage nach Kautionsbürgschaften steigt in Deutschland weiter an
Hamburg, 18. Januar 2012. Ole von Beust ist seit Jahresbeginn Mitglied im Verwaltungsrat der EuroKaution Service EKS GmbH. Das Hamburger Unternehmen übernimmt Bürgschaften für private und gewerbliche Mieter, die Kautionen zu Beginn eines Mietverhältnisses nicht aufbringen können oder wollen. Von Beust, ehemaliger Erster Bürgermeister von Hamburg, wird EuroKaution aufgrund seiner guten Kontakte in die Wirtschaftswelt vor allem bei der Gewinnung von Gewerbekunden unterstützen.
„Ich bin bereits seit Sommer 2011 beratend für EuroKaution tätig und das Geschäftsmodell hat mich vollständig überzeugt“, sagt von Beust. „Trotz zahlreicher Angebote aus der Wirtschaft habe ich mich daher ganz bewusst dafür entschieden, mich bei einem aufstrebenden Startup-Unternehmen einzubringen.“ John R. Mahn, Geschäftsführer von EuroKaution, freut sich über die prominente Verstärkung: „Mit seinem Wissen, seiner Erfahrung und seiner zupackenden Art wird er dem Unternehmen viele neue Impulse geben.“
54 Mrd. Euro durch Kautionen gebunden
Von Beust sieht einen Markt mit großem Potenzial: „Der Bedarf an Kautionsbürgschaften in Deutschland wird in Zukunft noch weiter steigen. Viele Menschen möchten in Zeiten der Rezessionsgefahr ihr Geld nicht auf Kautionskonten verpfänden, sondern es als Reserve oder für den Konsum zur Verfügung haben. Dies ist übrigens auch volkswirtschaftlich hochgradig sinnvoll.“
Gerade in Deutschland, wo über 50 Prozent der Haushalte in Mietverhältnissen leben, beläuft sich der Wert des gesamten privaten Kautionsvolumens bei einer durchschnittlichen Kaution von 1.500 Euro auf ca. 30 Mrd. Euro. Hinzu kommen weitere 24 Mrd. Euro durch gewerbliche Mieter. Dieses Geld ist blockiert und kann nicht in den Wirtschaftskreislauf gebracht werden.
Vorteile für Mieter und Vermieter
„Sowohl Mieter als auch Vermieter profitieren von unserem Geschäftsmodell“, erklärt John R. Mahn. „Mieter haben mehr Geld für ihren Umzug oder für eine neue Küche zur Verfügung und belasten die Kreditlinie bei ihrer Hausbank nicht. Vermieter erhalten ab dem ersten Tag des Mietverhältnisses die volle Sicherheit. Zudem entfällt für sie der komplette Verwaltungsaufwand.“
EuroKaution ist seit 2009 auf dem Markt und bietet verschiedene Produkte für Privatkunden, Studenten und Gewerbekunden an. Die Unterschiede liegen beispielsweise in der maximalen Kautionshöhe und der Höhe der Jahresbeiträge, den die Kunden für die Kautionsbürgschaft bezahlen. Alle Produkte werden durch die renommierte Grundeigentümer-Versicherung VVaG abgesichert.
3 Fragen an Ole von Beust
Interview
Warum haben Sie sich entschieden, Mitglied des Verwaltungsrats von EuroKaution zu werden?
EuroKaution ist eine relativ junge, aber trotzdem sehr gut geführte Firma mit großem Potenzial. Das Geschäftsmodell hat mich vollständig überzeugt und es hat mich einfach gereizt, bei einem aufstrebenden Startup-Unternehmen mitzuarbeiten.
Was sind Ihre Aufgaben und Ziele?
Meine Aufgabe ist es, die Firmenleitung strategisch zu beraten und zu unterstützen. Ich identifiziere vor allem Kunden auf Vermieter- und Mieterseite und stelle den Kontakt her. Zudem arbeite ich auch bei der ständigen Verbesserung des Angebots und des Services mit. Mein Ziel ist es, die Firma auf ihrem erfolgreichen Weg zu begleiten und Impulse für die Zukunft zu geben.
Wie schätzen Sie die Geschäftsidee und den Markt für Kautionsbürgschaften im Allgemeinen ein?
Der Markt ist riesig, sowohl im Bereich der privaten Mietverhältnisse als auch bei den gewerblichen. Gerade Filialisten binden teilweise unnötig viel Eigenkapital für Kautionen und Bürgschaften.
EuroKaution kann diesen Unternehmen ein echtes „Win-Win-Verhältnis“ bieten – ein Ausdruck, den ich eigentlich nicht mag, aber hier passt er einfach: Für Vermieter, Mieter und natürlich auch für den Anbieter ergeben sich nur Vorteile. Ich denke, dass der Bedarf an Kautionsbürgschaften auch weiterhin steigen wird. Gerade in Zeiten der Rezessionsgefahr möchten Menschen ihr Geld nicht auf Kautionskonten verpfänden, sondern es als Reserve oder für den Konsum zur Verfügung haben. Davon profitiert übrigens auch die gesamte Volkswirtschaft, da der Konsum angekurbelt wird.






